50 Jahre Luftrettung: Eine deutsche Erfolgsgeschichte / Am 1.11.1970 ging die erste Station in Betrieb / Mit 20.000 Verkehrstoten und "Christoph 1" fing alles an / Virtueller Tag der offenen Tür am 31.10.

Im Notfall ist es für uns eine Selbstverständlichkeit über den Notruf 112 Hilfe zu erhalten und das hierzu auch Rettungshubschrauber zum Einsatz kommen, wenn es besonders schnell gehen muss, ist für auch nichts ungewöhnliches mehr.

Vor 50 Jahren – Luftrettung in Deutschland

Damals vor 50 Jahren, genau am 01.11.1970 nahm die gemeinnützige ADAC Luftrettung mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 1“ in München-Harlaching ihren Dienst auf.Heute ist die Luftrettung etabliert und eine wichtige Stütze in der flächendeckenden Versorgung der Bundesrepublik Deutschland, weltweit sogar einmalig.

Luftrettung – die Hintergründe

Hintergrund dieser Entwicklung war die immer stärkere Motorisierung in Deutschland und damit auch einhergehend viele Verkehrsunfälle. Schnell stellte man bei den Unfällen fest, dass zwischen 15 und 20 % aller Unfallopfer durch eine schnelle Notfallversorgung zu retten gewesen wären. Der ADAC startete daher erste Feldversuche im Jahr 1968 mit einem gecharterten Hubschrauber des Typs BELL Jet Ranger und konnte die gewonnen Erkenntnisse 1970 umsetzen. Maßgeblich an der Umsetzung dieses damals einmaligen Konzepts beteiligt war der Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, Herr Gerhard Kugler, sowie der leitende Hubschrauberarzt von Christoph-1, Herr Dr. Hans Burghart. Von Seiten der Politik unterstützte der damalige Bundesinnenminister, Hans-Dietrich Genscher, und der Bundesverteidigungsminister, Georg Leber, diese Unterfangen. In den 50 Jahren haben weitere Personen sich immer aktiv um die Ausweitung und Verbesserung des Systems gekümmert, sie alle aufzuzählen würden den Rahmen des Beitrags sprengen.

Luftrettung im Jahr 2020

Heute gibt es mehr als 80 Luftrettungsstandorte in Deutschland. Alle Hubschrauber tragen den Namen „Christoph“ nach dem Schutzpatron der Reisenden. An 37 Stationen mit mehr als 50 Rettungshubschraubern sind die Crews der ADAC Luftrettung rund 54.000 Mal im Jahr oder rund 150 Mal täglich im Einsatz. Die Crew besteht aus Pilot, Notarzt und Notfallsanitäter (TC HEMS – Technical Crew Member Helicopter Emergency Medical Services). Die ADAC Rettungshubschrauber sind überwiegend von 7 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und nach Eingang der Alarmierung innerhalb von rund zwei Minuten in der Luft, um den Notarzt mit rund 230 km/h zum Patienten zu bringen.

Bundesweit arbeiten für die gemeinnützige ADAC Luftrettung, die ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung ist, fast 1300 Menschen – darunter rund 160 Piloten, etwa 250 Notfallsanitäter (TC HEMS), 150 Techniker und rund 600 Notärzte. In der Regel besteht das Team einer Station aus drei Piloten, fünf Notfallsanitätern und 15 Notärzten. Bei ihrer Arbeit können die Crews auf die modernsten Rettungshubschrauber des Typs H145 und H135 von Airbus Helicopters zurückgreifen. Mit ihnen wurden 2019 rund 3,45 Millionen Kilometer zurückgelegt. Die durchschnittliche Flugzeit bei einem Einsatz betrug rund 30 Minuten.

Wir sagen Danke an die Pioniere jener Zeit, die mit ihrer Idee vor 50 Jahren den Grundstein für eine Notfallrettung gelegt haben, mit der heute vielen Menschen geholfen und Leben gerettet wird.

Quelle: Pressemeldung ADAC SE

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Kategorien: Pressemeldung

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